Beschwerden & Anwendungsbereiche

Raucherentwöhnung

Wer schon einmal aufgehört hat, kennt die ersten Wochen: Nervosität, Reizbarkeit, ein Verlangen, das in Wellen anrollt. Genau hier wird die Akupunktur begleitend eingesetzt — den Entschluss selbst kann sie niemandem abnehmen.

Was die Behandlung leisten kann

Gegenstand der Behandlung ist nicht die Gewohnheit, sondern was ihr Ende mit sich bringt: Unruhe, kurze Zündschnur, gestörter Schlaf, gesteigerter Appetit. Meist werden Punkte am Ohr genutzt, ergänzt durch solche an Händen und Füssen. Der Zeitpunkt spielt eine Rolle: Ein erster Termin kurz vor dem verabredeten Stopptag, danach eng gesetzte Sitzungen in den ersten zwei bis drei Wochen, wenn das Verlangen am heftigsten ist. Später werden die Abstände grösser. Was nicht geht: eine Abscheu vor Zigaretten hervorrufen oder das Verlangen abstellen.

Therapeutischer Ansatz

Der Ablauf der Begleitung

Zunächst wird gemeinsam ein Stopptag bestimmt und die ersten Sitzungen darum herum angesetzt. Genadelt wird am Ohr und an Punkten, die als beruhigend gelten; manchmal bleiben kleine Dauernadeln oder Samenkörner am Ohr zurück, die Sie bei aufkommendem Verlangen selbst drücken. Zwei Termine pro Woche sind in den ersten zwei bis drei Wochen üblich, danach wird ausgedünnt. Nikotinersatz oder ein verordnetes Medikament führen Sie parallel weiter. Über Rückfälle sprechen wir sachlich — die meisten schaffen es nicht im ersten Anlauf.

Hinweis

Eine medizinische Entwöhnungsbehandlung wird dadurch nicht ersetzt. Die Akupunktur hat hier begleitenden Charakter; ein wissenschaftlicher Nachweis ihrer Wirksamkeit beim Rauchstopp fehlt. Bei ausgeprägter Abhängigkeit sind ärztliche Beratung, Nikotinersatz oder verordnete Medikamente die Mittel der Wahl.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Raucherentwöhnung und Traditionelle Chinesische Medizin.

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